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11.09.2020

GEH Wasserchemie auf Schatzsuche

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Eine Schatzsuche hat eigentlich nichts mit modernem Wirtschaften zu tun. Und doch hat jedes Unternehmen seine verborgenen Schätze, nämlich ungenutzte Potentiale und Möglichkeiten, um Energie und damit Kosten einzusparen. Diese Potenziale sucht die GEH Wasserchemie und ist damit bisher sehr erfolgreich.

Energie ist ein Rohstoff für die chemische Industrie, aus wirtschaftlichen Gründen und für den Klimaschutz soll sie effizient eingesetzt werden. Das macht GEH Wasserchemie in der Produktion des Adsorbents GEH® und hat deshalb 2014 das Energiemanagement nach ISO 50001 eingeführt. Seit 2015 ist GEH Wasserchemie somit nach ISO 9001 und nach ISO 50001 zertifiziert. Seitdem konnten wir unseren Verbrauch an elektrischer Energie um 34 % senken. Viele Einsparungen ließen sich dabei ohne große Investitionen erreichen, weiteres konnte durch den fälligen Ersatz von Maschinen und durch Instandhaltungen erreicht werden.

Die wichtigen einzelnen Projekte in den letzten Jahren waren die Umstellung der gesamten Beleuchtung auf LED sowie der laufende Ersatz der Geräte der Granuliertechnik. Beide Maßnahmen zusammen erbrachten etwa die Hälfte der bisherigen Einsparungen. Die anderen 15 % der Einsparungen wurden durch Optimierungen der bestehenden Maschinen und Arbeitsabläufe erreicht. Damit waren keine Investitionen und weiteren Kosten verbunden. Solche Einsparungen sind die echten Schätze, die wir gesucht und gefunden haben. Diese Schatzsuche ist mittlerweile eine Aufgabe im gesamten Unternehmen, in die alle Mitarbeiter einbezogen werden, denn in beim Energiesparen kann jeder zum Experten werden.

Zwei neue Projekte befassen sich mit der Rückgewinnung und Weiternutzung von Abwärme der Produktionsanlagen. Damit können wir zukünftig einen großen Teil der Heizenergie für das Gebäude einsparen. Zukünftig werden die Produktionshallen nur noch durch Abwärme der Maschinen geheizt, wobei diese ohnehin anfallende Wärme durch eine neue Lüftungsanlage besser verteilt wird.

Ein echter Meilenstein ist die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Produktionshalle. Diese Anlage hat eine Leistung von 99 kW-peak und wird ab diesem Jahr etwa 10 % der elektrischen Energie für die Produktion liefern; umweltfreundlich, CO2-frei, und zu konstanten Kosten über die Betriebszeit von 20 Jahren. Zur feierlichen Inbetriebnahme in Corona-bedingt kleinem Kreise konnten wir Herrn Gerdts vom Fachbereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück begrüßen. Ein kurzer Bericht über die Veranstaltung ist auch in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) erschienen.

Mit diesem und weiteren zukünftigen Projekten wird die GEH Wasserchemie sich auf den Weg machen, noch umweltfreundlicher zu produzieren. Ziel ist, die Geschäftsabläufe komplett CO2-neutral zu organisieren. Unsere Fortschritte im Bereich des Energiemanagements haben gezeigt, dass auch KMU (kleine und mittlere Unternehmen) erhebliche Potenziale zur Energieeinsparung besitzen und wesentlich zur Energiewende beitragen können.

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